Mann soll Heimbewohner missbraucht haben

Der 63-Jährige wohnte im Bahnhofshaus.
Der 63-Jährige wohnte im Bahnhofshaus.Bild: salpa

Missbrauchsprozess am Donnerstag gegen einen Eisenbahner (63) am Landesgericht Wiener Neustadt. Nur: Vor Gericht blieb vom Anklagevorwurf nicht viel übrig.

Ausgerechnet aus der zuletzt in die Schlagzeilen geratenen Therapieeinrichtung in Piesting (Bezirk Wr. Neustadt) hatte ein Eisenbahner (63) mehrere Bewohner zu sich nach Hause eingeladen. Er gewann mit der Zeit das Vertrauen der jungen Männer und Frauen und hatte auch Sex mit ihnen. Gegen Bezahlung, laut Anklage auch mit Gewalt.

Eine Frau (20) ließ er auch im Bahnhofsgebäude (er war privater Mieter) wohnen, bezahlte sie für sexuelle Gefälligkeiten. Die Staatsanwaltschaft sprach von fünf Opfern.

Beim Prozess am Donnerstag am Landesgericht Wiener Neustadt blieb von der heftigen Anklage (Anm.: Vergewaltigung, sexueller Missbrauch von Wehrlosen) nur eine zweifache Nötigung über.

Das Urteil: vier Monate bedingte Haft (nicht rechtskräftig).

(Lie)

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