Was ein riesiges Musik-Spektakel werden soll, startet mit einer erschütternden Nachricht: Am berühmten Copacabana ist ein Arbeiter beim Aufbau der Konzertbühne tödlich verunglückt. Der Mann wurde zwischen zwei Hebebühnen eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er später im Krankenhaus starb.
Der Unfall ereignete sich nur wenige Tage vor dem geplanten Mega-Konzert von Shakira, das am Samstag über die Bühne gehen soll. Für die Veranstalter und Fans ein Schock. Schließlich gilt das Event als eines der größten Musik-Highlights des Jahres in Brasilien.
Der Auftritt ist Teil der Konzertreihe "Todo Mundo no Rio", mit der die Metropole regelmäßig internationale Superstars an den ikonischen Strand holt. Die Dimensionen sind gewaltig: Für Shakira wurde die Bühne auf rund 1500 Quadratmeter erweitert – größer als je zuvor.
Dass die Shows an der Copacabana echte Massenmagnete sind, zeigen die Zahlen der vergangenen Jahre: 2024 lockte Madonna rund 1,6 Millionen Menschen an den Strand. Ein Jahr später stellte Lady Gaga mit etwa 2,5 Millionen Besuchern sogar einen neuen Rekord auf.
Jetzt liegt ein Schatten über dem kommenden Event. Trotz der Tragödie soll das Konzert nach aktuellem Stand stattfinden, doch die Vorfreude ist spürbar getrübt.