Am Montagmorgen fuhr ein 31-Jähriger mit seinem Auto zur Kölner Moschee, stieg aus, holte allerlei Krimskram aus dem Wagen, legte sie vor die Tür der Moschee und fackelte das Zeug ab. So ungeschickt wie der Brandanschlag war aber auch der Fluchtversuch. Der Mann wurde noch in der gleichen Straße festgenommen.
Gegen 9.15 Uhr fuhr der mutmaßliche Brandstifter vor der Zentralmoschee der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) in Köln-Ehrenfeld vor. Bei seinem "Zündstoff" soll sich zum Beispiel auch eine Schultasche befunden haben.
Polizisten nahmen den Mann, der in einem Auto flüchten wollte, noch in unmittelbarer Nähe des Tatorts fest. Die Hintergründe der Brandstiftung würden derzeit ermittelt, erklärten die Beamten weiter.
Der Moschee passierte nicht viel. Einzig die Einganstür soll etwas lädiert sein, das Glas splitterte. Die DITIB-Moschee in Ehrenfeld wird derzeit neu gebaut. Das Großprojekt ist umstritten. Sogenannte Islamgegner protestierten gegen die Pläne.
APA/red.