Männer möchten Frauen, die ihrer Mutter ähneln

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Wie präsent die Erlebnisse in der Kindheit für die spätere Partnerwahl sind, zeigt eine Studie. Zwei Drittel der Männer suchen sich Frauen, die ihrer Mutter ähneln.

Wer viel mit seiner potenziellen Schwiegermutter gemeinsam hat, sollte davon nicht irritiert sein, sondern sich eventuell auf eine seltsame Art geschmeichelt fühlen. Denn wie das Ergebnis einer Studie einer Datingplattform zeigt, fühlen sich Männer mehr zu Frauen hingezogen, die ihrer Mutter ähneln.

Damit könnte die Untersuchung den von Sigmund Freud aufgestellten Ödipuskomplex bestätigen. Freud kategorisierte unter ödipaler Phase eine Phase der kindlichen Entwicklung, in der der Junge eine starke Bindung zur Mutter aufweist, bevor er sich später den Vater als Identifikationsfigur sucht. Dieser wird solange als Konkurrent wahrgenommen.

Menschen, die ähnliche Werte teilen

Dazu konzipierten die Forscher einen Persönlichkeitstest, der Männer, ihre Partner und ihre Mütter psychologisch auswertete.

Die Resultate zeigten, dass vor allem die Toleranz, der Respekt und die Wertschätzung der Meinung des anderen, die verbindenden Eigenschaften zwischen Mutter und Partnerin waren, die am meisten geschätzt wurden. Darauf folgte der Stellenwert von Monogamie und das empathische Vermögen.

In Folge sind Männer, die noch nicht bereit sind, sich ernsthaft niederzulassen, auch beim Dating offener. Erst, wenn sie eine Familie gründen wollen, halten sie nach dem Partner Ausschau, der in dieses Bild passt. Gibt es eine gestörte Beziehung zur Mutter, war diese geprägt von Unsicherheit und emotionaler Unsicherheit, suchen Männer eher das Gegenteil in einer Frau.

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