In Salzburg geht der Wahlkampf los. Am Montag präsentierte die FPÖ ihre Kampagne, die um ihre Spitzenkandidatin Marlene Svazek aufgebaut wurde. Die Plakate standen jedoch nicht im Mittelpunkt.
Besondere Aufmerksamkeit zog ein Auto auf sich, auf dem der Spruch "Marlene mag man eben" prangte. Neben dem bekannten Werbeslogan, erinnerten auch die Buchstaben stark an das Logo von der Firma Manner.
Für Parteisprecher Dom Kamper, wollte man keine Ähnlichkeit zum Süßwarenhersteller herstellen, berichtet der "Kurier". Dass sowohl Schriftzug, als auch Logo an Manner erinnern, habe man nicht als Problem gesehen.
Manner mag das nicht
Das Wiener Unternehmen sieht jedoch sehr wohl ein Problem bei der Sache. Dort war man weniger erfreut, als man die folierten Autos zu Gesicht bekam. Auf Twitter kündigte man bereits an, "rechtlich gegen missbräuchliche Verwendung wie diese" vorzugehen.
Unterdessen scherzt die Spitzenkandidatin der Salzburger FPÖ auf Facebook über die Situation. In einem aktuellen Posting schrieb sie "Muss man mögen", versah den Satz mit einem lachenden Smiley und hing den dazugehörigen Artikel an.
Grüne im Zwist mit Disney
Das ist nicht das erste Mal, dass Parteien mit Markenrechten konfrontiert werden: Erst beim Wahlkampf in Niederösterreich haben sich die Grünen zu sehr von "Star Wars" inspirieren lassen. Disney kündigte nach einem Wahl-Video an, die Verletzung des Urheberrechts zu prüfen. (slo)