Das erneute Wildern von VP-Klubchef Lopatka beim Team Stronach lässt Schwarz-Blau ein weiteres Stück wahrscheinlicher werden. Nur mehr ein Abgeordneter fehlt zur Mehrheit im Nationalrat.
Erst Anfang Juni hatten . Damals schloss Lopatka weitere Wechsel dezidiert aus.
Anfang August ist alles anders: Mit Kathrin Nachbaur (soll für ihren Wechsel laut Insidern einen Ausschuss-Vorsitz gefordert haben) und Rouven Ertlschweiger hat die VP nun 51 Mandatare, nur einen weniger als die SP.
Rot-Schwarz bis 2018?
Noch brisanter: Zählt man die zwei wilden Ex-FPÖler aus Salzburg dazu, fehlt nur mehr ein Überläufer für Schwarz-Blau. Eine Koalition, die Lopatka - Stand Anfang August - ausschließt. Aber es gibt auch Anhänger: "Ich persönlich finde, Schwarz-Blau hätte Charme. Es gibt schon länger eine bürgerliche Mehrheit, die in der Regierung nicht abgebildet ist", so Marcus Franz zu "Heute". Er gehe aber davon aus, dass Rot-Schwarz bis zur Wahl 2018 im Amt bleibe.
den Rauswurf von Klubchefin Dietrich verkünden.