Messerattacke: Soldat hat "alles richtig gemacht"

Soldaten des Österreichischen Bundesheeres patrouillieren einen Tag nach der Messerattacke vor der Residenz der Islamischen Republik Iran in Wien-Hietzing. Verteidigungsminister Kunasek bekräftigte seine Entscheidung die Bewachungsposten zu verdoppeln.
Soldaten des Österreichischen Bundesheeres patrouillieren einen Tag nach der Messerattacke vor der Residenz der Islamischen Republik Iran in Wien-Hietzing. Verteidigungsminister Kunasek bekräftigte seine Entscheidung die Bewachungsposten zu verdoppeln.Bild: picturedesk.com
Im Rahmen des Verteidigungsausschusses am Dienstagnachmittag hat Mario Kunasek (FPÖ) seinen Truppen den Rücken gestärkt.

Neben einer Erhöhung des Heeresbudgets hat der Bundesminister auch eine Stärkung der Miliz, sowie die Fortsetzung des Assistenzeinsatzes und des Engagements des Bundesheers bei der Friedenssicherung am Westbalkan angekündigt. Auch die Messerattacke auf einen Wachsoldaten vor der Residenz des iranischen Botschafters in Wien wurde von Kunasek kommentiert.

Der Verteidigungsminister bekräftigte seine Entscheidung, für 72 Stunden eine erhöhte Sicherheitsstufe auszurufen und die Bewachungsposten vor den Botschaften zu verdoppelten. Dies sei notwendig, um geeignete Maßnahmen zu überprüfen und den Einsatz zu evaluieren, so Kunasek. In seinen Augen habe der Vorfall jedenfalls gezeigt, dass Ausrüstung und Vorbereitung der Soldaten sehr gut waren. Der angegriffene Soldat, habe bestens reagiert und, wie der Kunasek betonte, alles richtig gemacht. Der Assistenzeinsatz des Bundesheers in Abstimmung mit dem Innenministerium werde fortgesetzt, stellte Kunasek klar.

(red)

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