Marius Borg Høiby (29) hat eine folgenschwere Entscheidung getroffen: Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52) akzeptiert den aktuellen Haftbeschluss und verzichtet darauf, erneut gegen seine Untersuchungshaft vorzugehen.
Das bestätigt sein Verteidiger Petar Sekulic. Marius sitzt seit Anfang Februar im Gefängnis und hatte zuvor mehrfach versucht, aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden.
Wie promiflash.de unter Berufung auf das norwegische Magazin "Se og Hor" berichtet, wollte der 29-Jährige unbedingt seine schwer erkrankte Mutter besuchen, die sich vor Kurzem einer Lungentransplantation unterzogen hat.
Vor gut einer Woche war Marius zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Das 127-seitige Urteil wurde am 15. Juni verlesen. Kurz darauf beantragte er die Freilassung aus der Untersuchungshaft - doch das Gericht wies den Antrag ab.
Nun akzeptiert der Royalsohn diese Entscheidung und verzichtet auf weitere rechtliche Schritte. Damit muss er sich auf unbestimmte Zeit hinter Gittern einstellen.
Norwegische Experten hatten die Haftbedingungen für Marius als besonders belastend beschrieben. Die Einrichtungen sind für ihre strengen Sicherheitsvorkehrungen und die begrenzte Zahl an Insassen bekannt.