Er ist angespannt

Marius-Prozess: Genuschel und Rosenkranz in der Hand

Marius Borg Høiby, Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, sitzt seit Dienstag in Oslo im Zentrum eines der brisantesten Royal-Prozesse Norwegens.
Heute Entertainment
03.02.2026, 10:59
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Ein ungewöhnliches Bild bot sich am Dienstag in Oslo: Marius Borg Høiby, Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, betritt den Gerichtssaal sichtlich erschüttert. Als seine Personalien aufgenommen werden, kann er auf die Frage nach seinem Beruf keine verständliche Antwort geben. Die Anspannung ist förmlich greifbar.

Das Gericht hatte streng verboten, den 29-Jährigen während der Verhandlung zu fotografieren. Auch auf dem Weg zum und vom Saal sind Fotos untersagt, um seine Privatsphäre zu schützen.

Er weist Vorwürfe von sich

Während die Anklage verlesen wird, hält Høiby einen Rosenkranz in den Händen. Eine Gebetskette, die seine Nervosität und inneren Konflikte sichtbar macht.

Für einen ganz kurzen Moment wirkt der Sohn der Kronprinzessin nicht wie der Mann, der gegen schwere Vorwürfe verteidigen muss, sondern wie ein Mensch, der mit der Situation ringt. Dennoch weist Marius jede Schuld von sich. Schon zu Beginn sagte er – wenn auch undeutlich: "Nicht schuldig."

Für Høiby beginnt nun ein Verfahren, das ihn nicht nur juristisch, sondern auch öffentlich in den Mittelpunkt stellt. Das Bild des jungen Mannes mit Rosenkranz dürfte vielen Beobachtern in Erinnerung bleiben – ein Symbol für die private Seite eines Royal-Skandals, die sonst kaum sichtbar ist.

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