Mark Forster (43) ist zurück auf der "Sing meinen Song"-Couch – und diesmal fühlt es sich anders an. Acht Jahre nach seinem letzten Auftritt bei dem VOX-Tauschkonzert sitzt der deutsche Sänger wieder in der Runde.
Der Unterschied zu früher? "Damals wusste ich, es schalten viele Leute ein, meine CD geht auf die Eins", erinnert er sich. Heute sei ihm das egal – er mache es nur noch für sich selbst.
Wie "bunte.de" berichtet, hat sich nicht nur seine Einstellung verändert, sondern auch sein Markenzeichen: Die gerade Cap ist einer gebogenen gewichen.
In den sozialen Medien ist Forster längst zur Projektionsfigur des "typisch deutschen Spießers" geworden – ein unfreiwilliges Meme über seine "Kartoffeligkeit". Er nennt es "liebevolles Mobbing" und nimmt es gelassen.
"Ich habe jetzt keine Angst mehr davor, dass etwas zum Meme wird. Ich habe auch kein Interesse mehr daran, unwirklich zu sein", sagt der Sänger. Früher habe "Echtsein" nicht in die Zeit gepasst.
Statt neue Alben zu produzieren, konzentriert sich Forster auf TikTok. "Für Sing meinen Song braucht man Zeit und Aufmerksamkeit. Ich weiß nicht, ob das in die Zeit passt", gibt er zu.
Bei den anderen Teilnehmern hat ihn besonders der Graf von Unheilig beeindruckt – "der Realste von allen". Über Rapper Tream urteilt er dagegen deutlich: "Für Sing meinen Song ist er noch nicht reif genug."
Die Sendung brachte auch emotionale Momente: Forster sprach unter Tränen über den Verlust eines Freundes und widmete ihm einen bewegenden Unheilig-Song.