Formel 1

Red-Bull-Boss: Darum holte Verstappen nicht die Pole

Max Verstappen hat die Pole Position in Le Castellet verpasst. Trotzdem zeigte sich Red-Bull-Berater Helmut Marko zuversichtlich.
Heute Redaktion
23.07.2022, 17:52
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Ferrari-Pilot Charles Leclerc erwischte im dritten Qualifying-Abschnitt eine Traumrunde, stellte mit 1:30,872 die klare Bestzeit auf, nahm Weltmeister Verstappen drei Zehntelsekunden ab. Der Monegasse profitierte von der Hilfe seines Teamkollegen Carlos Sainz, der nach einem Motorentausch aus der letzten Reihe starten wird, den WM-Zweiten mit Windschatten zur Bestzeit zog.

"Ferrari hat das super gemacht. Sie haben ein super Windschatten-Spiel gehabt", zog Marko nach dem Zeittraining bei "Servus TV" den Hut, allerdings ohne nervös zu werden. "Der Abstand ist marginal. Es sind keine drei Zehntel zu Ferrari, es ist vielleicht ein Zehntel", erklärte der Grazer.

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"Guter Rennspeed"

Doch auch das sei nicht relevant. Denn die Bullen haben ihr Auto auf den Longrun abgestimmt. Auf dem Circuit Paul Ricard ist das Überholen einfacher als auf anderen Strecken, Startplatz zwei also kaum ein Nachteil. "Wir sind ganz klar hier herangegangen, dass wir einen guten Rennspeed haben, dass sich der Reifenverschleiß in Grenzen hält. Das haben wir mit eindrucksvollen Longrun-Zeiten bewiesen", gab sich Marko gelassen. Entscheidend wird bei Temperaturen jenseits von 30 Grad Celsius auf der südfranzösischen Rennstrecke das Aufwärmen der Reifen sein.

Hinter Verstappen startet Sergio Perez im zweiten Red Bull von Rang drei, damit sieht Marko den strategischen Vorteil auf Seiten des österreichischen Rennstalls. "Wir sind da gut aufgestellt. Vor einem Jahr haben wir mit einer Zwei-Stopp-Strategie gewonnen, aber man muss es dann auch umsetzen. Es wird ein Match zwischen Max und Charles", prophezeite der Red-Bull-Berater.