Maschek-Clip mit Strache wieder im Web

Zu viel für den ORF: Er sperrte in der TVThek ein Satirevideo von Maschek aus "Willkommen Österreich". Darin wird FP-Chef Strache "Neonazi" genannt. Nun ist der Clip wieder online – zensuriert und ohne Piep.
"Vom Neonazi zum Sportminister: eine typisch österreichische Karriere": Diese Worte legten Maschek ORF-Sportreporter Ernst Hausleitner bei einem Interview mit FP-Chef Strache in

den Mund.

"Zensur"



CommentCreated with Sketch.16 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Dienstagabend ging der Beitrag auch so auf Sendung. Dann wurde er dem ORF zu heiß: In der TVThek war er plötzlich nicht mehr abrufbar. Begründung: Es habe vor der Ausstrahlung keine rechtliche Prüfung gegeben. Viele empörten sich, sprachen von Zensur.

Am Samstag dann die Wende: Plötzlich konnte man das Video (über einen Link in der TVThek) doch wieder sehen. Die "rechtlich problematische Passage" (© ORF-Sprecher Biedermann) fehlt aber. Das Wort "Neonazi" ist mit einem Piepton überblendet – von Maschek selbst.

Original aufrufbar



Peter Hörmannseder, von dem der Text stammt, verteidigt das Wort "Neonazi" trotzdem auf Twitter als "dem Tatsachensubstrat entsprechend".

Ohne Piep geht es auch: Das Original (inkl. "Neonazi") findet sich auf der Website von "Superfilm". Die Firma produziert "Willkommen Österreich" für den ORF. Spannend, ob die FPÖ deswegen eine Klage einreicht.

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