Am Samstagabend kam es in Innsbruck zu einer Massenschlägerei, das berichtet die Pressestelle der Landespolizeidirektion Tirol am Sonntagmorgen. Laut Mitteilung ereignete sich der Vorfall gegen 23.20 Uhr im Bereich Salurner Straße bzw. Landhausplatz.
Bei einem Raufhandel, an dem bisherigen Erkenntnissen zufolge etwa 20 Personen involviert gewesen sein dürften, kamen auch Messer, Schlagstöcke und Eisenketten zum Einsatz. Ein 23-jähriger Syrer wurde durch einen noch unbekannten Täter mittels eines Metallgegenstands am Hals verletzt, konnte sich jedoch in ein in der Nähe befindliches Lokal retten, von wo aus ein unbeteiligter Zeuge die Rettungskräfte, sowie die Polizei verständigte.
Die weiteren beteiligten Personen flüchteten. Der 23-Jährige musste mit Verletzungen unbestimmten Grades in die Universitätsklinik Innsbruck eingeliefert werden. Das Motiv der Tat ist derzeit unklar.
Im Einsatz standen der Rettungsdienst sowie mehrere Streifen der umliegenden Polizeidienststellen und eine Streife der Schnellen Interventionsgruppe. Die Ermittlungen der Polizei zum Sachverhalt laufen.