Die Corona-Massentests in ganz Österreich sind angelaufen. Nach den Pädagogen sind nun die rund 39.000 Polizisten und anderen Bediensteten des Innenministeriums an der Reihe.
Aktuell werden also so viele Menschen wie nie zuvor mittels Antigen-Schnelltests auf eine Infektion mit dem Coronavirus durchgecheckt. Johannes Steinhart, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte, rät deshalb nun zur Vorsicht rund um den Testvorgang bei den Massentests:
"Halten Sie sich auch im Rahmen der Testungen an die Schutzmaßnahmen Abstand halten, Maske tragen und Händedesinfektion. Nutzen Sie, wo es geht, die Möglichkeiten zur Online-Terminvereinbarung und folgen Sie den Anweisungen der Organisatoren", appelliert Steinhart an die Testteilnehmer.
Auch nach einem negativen Testergebnis gelte es, weiterhin Vorsicht zu wahren: "Ein negatives Testergebnis ist nur eine Momentaufnahme, grundsätzlich kann man sich unmittelbar nachher infizieren", erinnert Steinhart. Es sei definitiv kein Freibrief für unvorsichtiges Verhalten.
"Keinesfalls sollte man daraus folgern, dass man nach dem Test auf Schutzmaßnahmen verzichten oder beispielsweise in den folgenden Tagen sorglos Verwandte treffen kann."
Auch nach Absolvierung der Quarantäne bei einem positiven Test sollte man weiter vorsichtig sein. "Der Ablauf der 10-Tages-Frist bedeutet keine Garantie, nicht mehr infektiös zu sein. Achten Sie auch nach Ende der Quarantäne weiterhin auf mögliche Symptome, und halten Sie unbedingt die Schutzmaßnahmen ein", rät Steinhart abschließend.