Niederösterreich

Massentests in NÖ kommen auch ohne "Freitesten"

Nachdem die Regierung mit ihrer Idee vom "Freitesten" scheiterte, hat man in Niederösterreich entschieden, die Massentests dennoch durchzuführen.
04.01.2021, 17:47

Weil die Regierung es nicht schaffte, rechtzeitig die rechtlichen Grundlagen für das "Freitesten" zu schaffen und die Opposition sich schließlich querlegte, wird es diese Möglichkeit wie berichtet nun doch nicht geben und der Lockdown wird für alle um eine Woche bis zum 24. Jänner verlängert.

Niederösterreich testet trotzdem

Fraglich war zunächst, wie es mit den bereits umgesetzten Vorbereitungsarbeiten weitergehen sollte. So hatten sich bereits viele Tausend Niederösterreich für Massentests zum "Freitesten" angemeldet und die einzelnen Teststationen waren bereits in Planung. Hierbei fiel am Montag bei einer Bund-Länder-Videokonferenz eine Entscheidung: Die einzelnen Bundesländer entscheiden selbst, ob sie die Massentests durchführen wollen, auch wenn diese nicht mehr für ein Ende des Lockdowns sorgen.

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Das sagt Landeschefin

"Die niederösterreichischen Gemeinden haben sich auch dieses Mal wieder sehr gut vorbereitet auf diesen Termin. Und In Niederösterreich haben sich schon jetzt mehr als 50.000 Landsleute für den Test am 16. und 17. Jänner angemeldet. Wir werden dieses freiwillige Angebot für alle die es nutzen wollen, daher gerne aufrechterhalten. Gleichzeitig wird jetzt ein Konzept für regelmäßige Testinfrastrukturen ausgearbeitet", erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP).