Indie-Game vereint Diablo und Pikmin

Hier werden typische Action-RPG-Elemente mit der Taktik aus Strategiespielen vereint – mit großem Erfolg.
In der Fantasywelt Spark besitzen die sogenannten Animaformer die Fähigkeit, Wächter zu beschwören und im Kampf zu kommandieren. Protagonist Otto hat eigentlich keine Lust auf seine Abschlussprüfung, muss sie aber ablegen, um seine Verlobte Ana ehelichen zu können. Sie ist Profi- Formerin und es ist gegen die Regeln, in dieser Position einen Novizen zu heiraten.

Es kommt, wie es kommen muss, und Oberschurke Zahr taucht auf. Dieser lässt Ana nicht nur verschwinden, sondern entfesselt ungebändigtes Anima, also eine Energie, die alles zusammenhält, in ganz Spark. Um Ana zu retten, muss Otto mit seinen Wächtern gegen Horden an wild gewordenen Golems antreten.

Diablo trifft auf Pikmin

Masters of Anima ist eine Mischung aus 3rd-Person-Rollenspiel in der Tradition von Diablo und Echtzeitstrategie-Elementen á la Nintendos Pikmin-Serie. Nach und nach lernt man, Armeen von bis zu 100 Wächtern verschiedener Art zu befehligen. Die Steuerung ist auch auf Konsolen intuitiv – und das ist auch nötig, denn andernfalls wäre die Kontrolle über die Wächterarmee ein Graus.

Knifflig ist das Spiel aber trotzdem, vor allem in späteren Levels. Die Koordination und Positionierung der Wächter erfordert eine gesunde Portion Grips. Dabei kann auf verschiedene Wächtergattungen zurückgegriffen werden – vom starken Beschützer bis hin zu Fernkämpfern, die am besten aus sicherer Distanz feuern. Besonders wichtig: Man sollte die Anima-Anzeige nicht aus den Augen lassen und gezielt die benötigten Wächter beschwören. Wenn das Anima im Kampf zur Neige geht, kann das oft Ottos virtuellen Tod bedeuten.

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Masters of Anima beginnt echt simpel, zieht aber mit der Zeit ordentlich an. Doch mit Geduld und Verständnis für die Spielmechaniken sollten die meisten Gamer das Ende der mehrstündigen Kampagne erreichen. Zwischen den Levels können verschiedene Fähigkeiten für Otto und seine Wächter freigeschaltet werden. Hier ist Bedacht gefragt, denn die Skillpunkte sind eher rar gesät.

Das Reich von Spark ist farbenfroh gestaltet und bietet abwechslungsreiche Umgebungen wie Gebirge, Wälder oder sogar Höhlensysteme. Die Optik ist trotzdem eher reduziert gehalten. Das liegt natürlich auch daran, dass der Bildschirm teilweise von bis zu 100 Wächtern geflutet wird.



Fazit: Indie-Hit

Besser gut geklaut, als schlecht selbst gemacht. Nach diesem Mantra agiert auch Masters of Anima – und das ist ein Kompliment. Das Indie-Game kombiniert ein Fantasy-RPG-Setting mit Strategie-Elementen und schafft damit ein überaus unterhaltsames, kurzweiliges Abenteuer.

(lu)

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