Wintersport

Mayer ratlos: "Weiß nicht, was da passiert ist"

Österreichs Abfahrts-Asse haben beim Klassiker von Bormio den Sprung aufs Stockerl verpasst. Matthias Mayer haderte mit seiner Nummer. 
Heute Redaktion
28.12.2021, 13:04

Der Kärntner hatte sich für die Startnummer drei entschieden. Nicht die beste Wahl, wie sich herausstellte. Mit 1,57 Sekunden Rückstand auf den Stelvio-Dominator Dominik Paris landete der Kärntner nur auf dem elften Rang. 

"Hätte es im Nachhinein anders gemacht"

Paris, der Startnummer neun gewählt hatte, deutete im "ORF" an, dass höhere Nummern auf der Stelvio im Vorteil seien, deshalb wählte der siebenfache Bormio-Sieger genau diese Startnummer. Eine Meinung, der sich auch Mayer zähneknirschend anschloss. "Ich weiß nicht, was passiert ist, aber vielleicht hat sich die Schneeoberfläche verändert, die Sonneneinstrahlung ist jetzt um einiges stärker, es ist wärmer geworden. Im Nachhinein hätte ich es anders gemacht", schüttelte der Kärntner den Kopf. 

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"Im Ziel, als ich abgeschwungen hab, hab ich noch gedacht, dass es eine super Fahrt war, war es auch. Aber dann ist es zack, zack gegangen, haben wir die Sekunde aufgebrannt bekommen", fügte Mayer ratlos an. 

Hemetsberger jubelt

Daniel Hemetsberger war derweil zum Jubeln zumute. Mit Nummer 20, der höchsten der Top-Gruppe, klassierte sich der 30-Jährige als bester ÖSV-Läufer auf Rang vier, 19 Hundertstel fehlten auf das Stockerl. "Mich freut das gewaltig. Ich habe mir immer erträumt, in unserer starken Mannschaft der Schnellste zu sein. Ich bin unglaublich zufrieden", strahlte Hemetsberger, der sich einst auf der schwierigen Abfahrts-Strecke zum vierten Mal das Kreuzband gerissen hatte. "Ein Wahnsinn, dass es hier passiert ist", lachte der 30-Jährige über sein bestes Weltcup-Ergebnis. 

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