Dem Wetterchaos getrotzt, das Mammutspiel gewonnen: Im strömenden Regen von Philadelphia hat Jubilar Kylian Mbappé mit Topfavorit Frankreich den Irak nass gemacht. Nach einer zwischenzeitlichen Unterbrechung von 132 Minuten bezwangen Les Bleus den Außenseiter bei ihrem zweiten WM-Auftritt souverän mit 3:0 (1:0). Zur Pause mussten die Zuschauerränge in der offenen Arena wegen eines nahen Unwetters evakuiert werden. Letztlich vergingen knapp vier Stunden vom Anpfiff bis zum Abpfiff.
"Die erste Halbzeit war schon gut, vielleicht bin ich zu anspruchsvoll. In der zweiten Halbzeit haben wir uns komplett wieder gefangen. Das war angesichts der Ereignisse nicht selbstverständlich. Das ist eine sehr gute Sache, wir haben uns heute Abend qualifiziert", sagte Trainer Didier Deschamps.
Noch im Trockenen hatte Mbappé (14.) nach erneuter Vorlage seines kongenialen Partners Michael Olise das Milliardenensemble in Führung geschossen, auf durchflutetem Rasen schloss er nach der wetterbedingt massiv verlängerten Halbzeit schließlich mit seinem 16. WM-Treffer zu Miroslav Klose auf (54.). Außerdem traf Ousmane Dembélé (66.