Österreich gegen Argentinien

Rangnick nach Messi-0:2: "Diese zwei Dinge ärgern mich"

Österreich verkaufte sich gegen Weltmeister Argentinien teuer, verlor aber gegen Doppelpacker Lionel Messi 0:2. Das sagt Teamchef Ralf Rangnick.
Sport Heute
22.06.2026, 22:38
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Österreich hat dem amtierenden Weltmeister Argentinien über weite Strecken die Stirn geboten, musste sich am Ende aber dennoch 0:2 geschlagen geben. Teamchef Ralf Rangnick zeigte sich nach dem Spiel stolz auf seine Mannschaft, haderte aber mit zwei entscheidenden Szenen.

"Erstens war es vor dem ersten Argentinien-Tor ein Foul an Xaver Schlager", kritisierte der Deutsche die Entstehung des 0:1 durch Lionel Messi in der 38. Minute. Die ÖFB-Elf hatte den Weltmeister bis dahin lange auf Augenhöhe gefordert und nach dem vergebenen Messi-Elfmeter sogar selbst mutig nach vorne gespielt.

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Noch mehr ärgerte Rangnick allerdings das Verhalten seiner Mannschaft unmittelbar vor dem zweiten Gegentreffer in der Nachspielzeit. Österreich hatte in den Schlussminuten alles nach vorne geworfen, um noch zum Ausgleich zu kommen, wurde dafür aber eiskalt bestraft.

"Zweitens hat mir unser Verhalten vor dem 0:2 nicht gefallen. Wir hatten vor dem zweiten Tor drei Möglichkeiten, den Ball vor das gegnerische Tor zu bringen", erklärte der Teamchef. Stattdessen verlor Österreich den Ball, Argentinien schaltete blitzschnell um und Messi sorgte mit seinem zweiten Treffer des Abends für die endgültige Entscheidung.

"Unsere Teamleistung war richtig gut"

Trotz der Niederlage überwog bei Rangnick die Zufriedenheit über den Auftritt seiner Mannschaft. Österreich hatte den Weltmeister phasenweise tief in die eigene Hälfte gedrängt und sich bis zum Schlusspfiff gegen die drohende Niederlage gestemmt.

"Insgesamt hat mir unser Auftritt sehr gut gefallen", betonte Rangnick. "Unsere Teamleistung war schon richtig gut, mit und ohne Ball."

Tatsächlich fiel das Ergebnis etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf vermuten ließ. Während Argentinien seine Chancen konsequent nutzte, fehlte Österreich im letzten Drittel die Durchschlagskraft, um Weltmeister-Keeper Emiliano Martinez ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

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Alles oder nichts gegen Algerien

Die Ausgangslage vor dem abschließenden Gruppenspiel bleibt dennoch vielversprechend. Durch den Auftaktsieg lebt die Chance auf das Sechzehntelfinale weiter.

Mit Blick auf das Duell gegen Algerien machte Rangnick klar: "Wir müssen zumindest einen Punkt mitnehmen."

Gelingt das, könnte der starke Auftritt gegen Messi und Co. trotz Niederlage noch zum wichtigen Zwischenschritt auf dem Weg in die K.o.-Phase werden.

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