Nach der 0:2-Niederlage gegen Argentinien überwog bei Österreich die Enttäuschung über das Ergebnis, nicht aber über die Leistung. Vor allem nach der Pause bot die Rangnick-Elf dem amtierenden Weltmeister lange Paroli und drängte auf den Ausgleich.
Die beste Möglichkeit vergab dabei Marcel Sabitzer per direktem Freistoß (56.), während die Südamerikaner ihre knappe Führung mit viel Routine verteidigten. Als Österreich in der Nachspielzeit alles nach vorn warf, sorgte Lionel Messi mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung und stellte den Endstand her.
Kapitän David Alaba zeigte sich dennoch stolz auf den Auftritt seiner Mannschaft: "Wir wussten, wie groß die Herausforderung ist. Argentinien hat seine Qualitäten gezeigt. Messi macht einfach den Unterschied, die Zahlen sprechen für sich." Besonders die Leistung nach der Pause hob der Verteidiger hervor: "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Am meisten schmerzt mich das 2:0, weil wir in dieser Phase sehr gut am Drücker waren."
Michael Gregoritsch sah es ähnlich: "Wir wollten hart sein und unser Spiel auf den Platz bringen. Uns haben die Abschlüsse gefehlt." Der Stürmer ärgerte sich vor allem über das späte Gegentor, gab sich aber kämpferisch: "Jetzt versuchen wir, gegen Algerien zu gewinnen."