Weiter geht's, Burschen! Nichts ist passiert. Denn die Zahlen zeigen, wie komfortabel die Ausgangslage trotz der 0:2-Niederlage und der 2-Tore-Show von Messi gegen Argentinien ist. Österreich hält vor dem letzten Gruppenspiel bei drei Punkten und einer ausgeglichenen Tordifferenz, sodass selbst bei einem Punktverlust gegen Algerien die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass die Rangnick-Elf zu den acht besten Gruppendritten gehört.
Bei einer knappen 0:1-Niederlage läge die Aufstiegswahrscheinlichkeit bei beeindruckenden 95,9 Prozent und selbst bei einem 0:2 noch bei 87,0 Prozent. Erst bei einem 0:3 würde sie auf 73 Prozent sinken. Mit anderen Worten: Selbst eine Niederlage würde das WM-Aus keineswegs bedeuten.
Der einfachste Weg wäre allerdings ein Punktgewinn. Wenn Algerien heute Nacht um 5 Uhr nicht mit mindestens 3:0 gegen Jordanien gewinnt, reicht ein Unentschieden für das fixe Ticket ins Sechzehntelfinale. Gleichzeitig hätte die Rangnick-Elf damit auch Platz zwei in der Gruppe J abgesichert und würde in der K.-o.-Phase auf Spanien treffen. Als Gruppendritter wäre die Ausgangslage deutlich schwieriger zu prognostizieren, da der Gegner von den Ergebnissen in den anderen Gruppen abhängt.
Eines ist jedoch sicher: Nach der starken Vorstellung gegen den Weltmeister hat Österreich weiterhin die besten Chancen, die Gruppenphase zu überstehen und sich erstmals seit 1978 wieder für die K.-o.-Phase einer WM zu qualifizieren.