Politik

Mega-Panne: Schummelalarm bei der Zentralmatura

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:00

Zu einer neuerlichen Panne ist es im Rahmen der Zentralmatura gekommen. Da die Beginnzeiten der Prüfungen um knapp zwei Stunden auseinander liegen können, wäre es für Schüler kein Problem andere Maturanten vorab über die Fragen zu informieren.

Zu einer neuerlichen Panne ist es im Rahmen der Zentralmatura gekommen. Da die Beginnzeiten der Prüfungen um knapp zwei Stunden auseinander liegen können, wäre es für die rund 26.000 Schüler kein Problem, andere Maturanten vorab über die Fragen zu informieren.

Der Grund liegt für Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek auf der Hand: "Die Autonomie der Schulen wird respektiert, es wird auf die individuellen Verkehrssituationen der Schüler Rücksicht genommen", berichtet die "Krone" am Mittwochabend.

Skurril, da es Schummlern so leicht gemacht wird. Mit Smartphone und Co. wäre es kein Problem die Fragen an andere Schüler, deren Prüfung später beginnt, zu schicken. Ein Mitarbeiter des Landesschulrat-Büros bestätigt: "Ja, das ist tatsächlich ein Problem. Diese Schummelei wäre möglich."
Und er führt weiter aus:" Das Bildungsministerium hat das verbockt. Man war dort in den vergangenen Wochen nicht fähig, eine Beginnzeit festzulegen. Jetzt starten die Prüfungen um acht Uhr - oder auch um zehn Uhr."

Strenge Überwachung der Fragen

Die Sicherheitsauflagen bei der Verteilung der Aufgaben wird ähnlich geregelt wie bei Geldtransporten. Die etwa 180.000 Aufgabenhefte wurden bis Donnerstag an die 427 Schulen ausgeliefert. Und das gleicht einem Hochsicherheitstransport. Nur die Lieferfirma und die Schulen wissen, wann genau die Prüfungsbögen ankommen. Die Lkws können mit GPS geortet werden.

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