Mehlspeisen sind Weltkulturerbe

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Die Welt hat die internationale Wichtigkeit heimischer Süßspeisen und ihre Bedeutung für das Entfalten der österreichischen Kultur anerkannt.
Die heimischen Süßspeisen haben eine Adelung erfahren. Bereits 2014 waren sie im Gespräch, nun hat es geklappt und die Welt hat einmal mehr verstanden, wie einzigartig die österreichische Mehlspeisenkultur ist. Die letzten fünf Jahre hat sich ein Verein für Marillenknödel, Topfenstrudel und Co. eingesetzt. Dieses hartnäckige Engagement scheint nun von Erfolg gekrönt worden zu sein.

Die Initiative kam aus Oberösterreich. Dort wurde Überzeugungsarbeit geleistet, argumentativ zu untermauern, warum die Mehlspeisenkultur neben Baukunst, Naturdenkmälern und Handwerk auch eine Berechtigung hat, sich als Erbschaft österreichischer Kulturvielfalt zu bezeichnen.

Knödel und Strudel gehören zur Signatur des Landes

Ein Weltkulturerbe definiert sich dadurch, dass sein Bestehen das Bestehen der Kultur als Ganzes garantiert, weil zweifelsohne das, was die Kultur einer Nation ausmacht, nicht ohne es vorstellbar wäre. Ein Österreich ohne Knödel-, Strudel- und Mehlspeisenreichtum? Man mag es sich nicht vorstellen.

"Jetzt haben wir es amtlich, was wir schon lange wissen: Unsere Mehlspeisen sind Weltklasse", freute sich auch Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP). Am beliebtesten waren bei der Befragung vor fünf Jahren übrigens die Sachertorte und der Kaiserschmarren. (GA)

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