Wer sich derzeit ins Online-Banking der BAWAG einloggt, wird dort mit einer aktuellen Betrugswarnung konfrontiert. Kriminelle geben sich am Telefon offenbar als Mitarbeiter der Bank aus und versuchen, Kunden zu einer Reaktion zu bewegen.
"Achtung: Betrügerische BAWAG Anrufe". Mit dieser Meldung macht die Bank derzeit auf die Masche aufmerksam.
Die Anrufe erfolgen laut BAWAG meist von unbekannten oder unterdrückten Nummern. Statt eines echten Mitarbeiters hören die Betroffenen zunächst eine automatische Tonbandansage.
"Dabei wird behauptet, eine Transaktion von mehr als 1.000 Euro sei nicht verifiziert oder gestoppt worden. Anschließend werden Sie aufgefordert, eine Taste zu drücken."
Die Bank stellt klar: "Diese Anrufe stammen nicht von der BAWAG."
Wer einen solchen Anruf bekommt, sollte laut Bank keine Taste drücken und das Gespräch umgehend beenden. Persönliche Informationen sowie Konto-, Karten- oder Zugangsdaten dürfen keinesfalls weitergegeben werden.
Auch Transaktionen, die man nicht selbst veranlasst hat, sollten weder mittels TAN noch über die App oder ein Selbstbedienungsgerät bestätigt werden. Eine während des Gesprächs genannte Telefonnummer sollte ebenfalls nicht zurückgerufen werden.
Die BAWAG empfiehlt außerdem, auch Familie und Bekannte auf die aktuelle Betrugsmasche aufmerksam zu machen.
Für das Stornieren vorbereiteter und verdächtiger Transaktionen ist laut Bank keine zusätzliche Freigabe erforderlich. Der entsprechende Auftrag kann direkt im Online-Banking aus der Auftragsmappe gelöscht werden.
Besteht der Verdacht auf einen Betrugsversuch und soll der Zugang gesperrt werden, empfiehlt die BAWAG die Notfallsperre in der App oder einen Anruf bei der offiziellen Servicenummer 0599 05995.
Vor Telefonnummern, die während eines verdächtigen Anrufs genannt werden, warnt die Bank ausdrücklich: "Andere im Anruf genannte Telefonnummern könnten betrügerisch sein".