75 Alarmierungen zählte die oberösterreichische Bergrettung im Juli - im Vorjahreszeitraum waren es nur 33. Wie orf.at berichtet, sieht man den Grund vor allem in der anhaltenden Hitze, nebst Fehleinschätzungen bei der Tourenplanung.
Immer öfter wird die Planung mithilfe von Apps vorgenommen - diese überschätzen die Fähigkeiten der Wanderer jedoch häufig. In Kombination mit der Hitze führte das besonders im Juli zu mehr Notfällen aufgrund von Kreislaufproblemen, Erschöpfung und Dehydrierung.
Das Ausmaß der Einsätze verdeutlicht ein Negativrekord: Am 29. Juli verzeichneten die OÖ-Bergretter ganze 6 Einsätze. Laut orf.at musste man neben Notfällen beim Wandern auch regelmäßig ausrücken, um bei der Bekämpfung von Waldbränden zu unterstützen.
Die Bergrettung appelliert nun an alle Wanderer, ihre Touren sorgfältig vorzubereiten und sich über die tatsächlichen Anforderungen zu informieren. Besonders die Temperaturen sollten dabei berücksichtigt werden - bei Hitze sei neben passender Ausrüstung vor allem das Mitführen von ausreichend Getränken wichtig.