Politik

Mehr Geld und Lehrer für Brennpunktschulen

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:02

Immer mehr Schüler verwenden im Alltag eine andere Sprache als Deutsch - österreichweit sind es 24 Prozent, in Wien sogar die Hälfte der Schüler. Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SP) versprach Förderung für "Brennpunktschulen" und sieht Mehrsprachigkeit auch als Chance.

Immer mehr Schüler verwenden im Alltag eine andere Sprache als Deutsch - österreichweit sind es 24 Prozent, in Wien sogar die Hälfte der Schüler. Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SP) versprach Förderung für "Brennpunktschulen" und sieht Mehrsprachigkeit auch als Chance.
Der Anteil der Schüler, die zuhause eine andere Sprache sprechen, ist laut Daten der Statistik Austria in den letzten zehn Jahren um mehr als acht Prozentpunkte gewachsen. Gegenüber dem Jahr 2014/2015 betrug das Plus 1,6 Prozentpunkte - eine Auswirkung der Flüchtlingskrise.

Vor allem in Wien stellt der hohe Anteil der Schüler mit einer anderen Muttersprache Lehrer vor Probleme. Durch die im Vorjahr beschlossene Bildungsreform bekommen diese "Brennpunktschulen" mehr Geld und Personal. 2017 werden insgesamt 80 Millionen Euro an Fördermitteln verteilt.

Mehrsprachigkeit als Chance

Hammerschmid unterstrich zum internationalen Tag der Muttersprache auch, dass Förderangebote für fremde Erstsprachen wichtig seien: "Muttersprachlicher Unterricht wird in einer Vielzahl von Österreichs Schulen angeboten und stellt einen wichtigen Beitrag für die sprachliche Entwicklung der Schülerinnen und Schülern dar. Wir müssen Mehrsprachigkeit als Chance zu sehen, und diese fördern."

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