Das Gesundheitsamt des Schweizer Kantons Graubünden warnt davor, Plastikvisiere, auch unter dem Namen Face Shields bekannt, zum Schutz vor dem Coronavirus zu tragen. Es sei zu mehreren Ansteckungen gekommen, obwohl Betroffene ein solches Visier getragen hätten.
Die Kantonsärztin Marina Jamnicki rät von einer alleinigen Verwendung der Face Shields ab. Sie würden bloß ein falsches Gefühl von Sicherheit vermitteln, schreibt das Gesundheitsamt in einer Mitteilung. Stattdessen soll der Mindestabstand von eineinhalb Metern zwingend eingehalten werden. Die Face Shields sind besonders in der Gastroszene im Einsatz.