Alles soll gegen 5 Uhr im Stripclub "Queens" in der Goethestraße angefangen haben. Ein Gast weigerte sich laut "Bild"-Zeitung, den Nachtclub zu verlassen – dabei soll es sich um Ben Tewaag gehandelt haben.
Die Polizei wurde gerufen, kam vorbei und konnte den Sohn von Uschi Glas schließlich dazu bewegen, zu gehen. Im Club selbst gab es laut der deutschen Zeitung keine Straftaten, die Situation schien sich vorerst zu beruhigen.
Doch schon rund 30 Minuten später kam es laut NTV in der Nähe zum nächsten Vorfall. Nur etwa 350 Meter weiter hat jemand an der Tür der Polizeiinspektion 16 beim Hauptbahnhof geläutet – und Tewaag betrat die Wache, dabei hatte er Betäubungsmittel.
Er gab an, die Drogen vor dem Club in die Hand gedrückt bekommen zu haben. Die Polizei leitete daraufhin ein Verfahren wegen Besitzes von Suchtgift ein.
Im weiteren Verlauf, so berichtet die "Bild" weiter, habe sich Tewaags Verhalten deutlich verändert. Er wurde immer aggressiver und aufbrausender. Die Polizisten sperrten ihn daraufhin in eine Zelle.
Auch dort soll er heftig randaliert und seinen Kopf gegen die Wände geschlagen haben. Wegen akuter Eigengefährdung wurde er schließlich gegen 7 Uhr in die psychiatrische Klinik nach Haar gebracht.
Das ist nicht der erste Vorfall in letzter Zeit. Schon Mitte November hatte der 49-jährige Tewaag am Tegernsee für einen Polizeieinsatz gesorgt. Damals verletzte er sich bei einem Unfall daheim. Während des Transports ins Spital soll er gegenüber den Sanitätern aggressiv geworden sein, woraufhin sie die Polizei riefen.
Laut Polizeibericht beschimpfte Tewaag die eintreffenden Polizistinnen und Polizisten mit "einer Flut von Beleidigungen und Schimpfwörtern übelster Art" und versuchte, auf einen Polizisten loszugehen. "Auf dem Weg ins Krankenhaus wurde der alkoholisierte Patient zunehmend aggressiver und verweigerte die weitere notwendige ärztliche Behandlung", zitierte die "Bild" damals die Polizei.
Außerdem soll er versucht haben, den Rettungswagen während der Fahrt zu verlassen, konnte aber daran gehindert werden. Auch dieser Einsatz endete für ihn mit einer Einweisung in die Psychiatrie. Auf Nachfrage der "Bild" meinte Tewaag nur kurz, bei ihm sei alles "normal".