Explosion auf offener Straße

Mehrere Todesopfer nach Bombenanschlag in Kolumbien

Ein tödlicher Bombenanschlag erschüttert Kolumbien kurz vor der Wahl. 14 Menschen kamen dabei ums Leben.
Newsdesk Heute
26.04.2026, 14:40
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Mitten in einer ohnehin angespannten Sicherheitslage erschüttert ein schwerer Bombenanschlag Kolumbien. Auf einer Straße im Westen des Landes kamen laut Behörden 14 Menschen ums Leben, mindestens 38 weitere wurden verletzt. Unter den Verletzten seien fünf Minderjährige, führte der Gouverneur der Region Cauca, Octavio Guzman, im Onlinedienst X aus. Präsident Gustavo Petro machte den Anführer abtrünniger Mitglieder der früheren Guerrilla-Organisation FARC dafür verantwortlich.

Die Gewalt fällt in eine politisch heikle Phase: Kurz vor der ersten Runde der Wahl am 31. Mai ist die Lage im Land angespannt. Bereits am Vortag war bei einem Anschlag auf einen Militärstützpunkt in der Region Cali ein Mensch getötet worden. Zudem registrierte das Verteidigungsministerium in den Regionen Cauca und Cauca-Tal innerhalb von zwei Tagen 26 bewaffnete Angriffe.

Gewalt in Kolumbien steigt an

Kolumbien leidet seit Jahrzehnten unter bewaffneten Konflikten. Neben der Armee und linken Guerillagruppen sind auch rechte Paramilitärs sowie Drogenbanden beteiligt. Viele dieser Gruppen, die einst politischen Ideologien folgten, agieren heute vor allem als kriminelle Banden und finanzieren sich insbesondere über den lukrativen Kokainhandel.

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