Moto3-Tragödie

Mehrfach reanimiert – Ärzte verlegen Pilot jetzt

Moto3-Pilot Noah Dettwiler macht nach Horror-Crash "bemerkenswerte Fortschritte". Er durfte die Intensivstation bereits verlassen.
Sport Heute
03.11.2025, 17:59
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Erst vor wenigen Tagen kämpfte Noah Dettwiler nach einem schweren Unfall in Sepang um sein Leben – jetzt gibt es endlich Hoffnung: Der 20-jährige Schweizer Moto3-Pilot macht laut einer gemeinsamen Erklärung seines Teams, seiner Familie, seines Managements und Mentor Tom Lüthi "bemerkenswerte Fortschritte".

Wie es in dem Statement vom Freitag heißt, sei Dettwiler wach und ansprechbar, er kommuniziere mit Ärzten und Familie. Die Ärzte hätten ihn zudem von der Intensivstation entlassen, der junge Fahrer wurde in eine Privatklinik in Kuala Lumpur verlegt. Allerdings entdeckten die Ärzte bei einer Röntgenuntersuchung eine zusätzliche Verletzung – ein Riss in einem Nackenwirbel, der nun mit einer Halskrause stabilisiert werden muss. Außerdem steht eine weitere Operation am Bein an, deren Zeitpunkt und Ort (Malaysia oder Schweiz) noch offen sind.

"Wir danken für die Unterstützung aus aller Welt"

Das Team und die Angehörigen bedankten sich in der Erklärung ausdrücklich beim medizinischen Personal in Sepang und Kuala Lumpur: "Für ihre Professionalität, hervorragende Unterstützung und Fürsorge gebührt ihnen unser aufrichtiger Dank", heißt es in dem Schreiben. Ebenso dankt die Familie für die unzähligen Genesungswünsche: "Diese Unterstützung bedeutet uns allen sehr viel."

Auch Mitgefühl mit dem involvierten spanischen Fahrer José Antonio Rueda wird ausgedrückt – der Unfall hatte nicht nur Dettwiler schwer getroffen, sondern das gesamte Moto3-Fahrerlager erschüttert.

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Vater: "Wir kämpfen weiter"

Schon kurz nach dem Horror-Crash hatte sich Dettwilers Vater Andy in den sozialen Medien zu Wort gemeldet. Seine Worte gingen damals um die Welt: "Vielen Dank für all eure lieben Worte und eure Unterstützung aus der ganzen Welt. Das macht Noah noch viel stärker! Wir sind sprachlos an eurer Anteilnahme. Wir kämpfen weiter!"

Der Post erhielt über 6.500 Likes und Hunderte Kommentare von Fans, Freunden und Fahrerkollegen. "Kämpfe, Noah", "Du schaffst das" und "Wir glauben an dich" lauteten viele der Botschaften.

Schreckliche Szenen in Sepang

Der Unfall hatte sich am Sonntag vor dem Rennen in Malaysia ereignet: Bei der Besichtigungsrunde wurde Dettwiler von José Antonio Rueda mit hoher Geschwindigkeit von hinten erfasst. Beide stürzten schwer, Rettungskräfte leisteten sofort Erste Hilfe, ehe die Fahrer per Helikopter ins Krankenhaus gebracht wurden.

Laut Berichten musste Dettwiler mehrfach nach Herzstillständen reanimiert werden – dass er heute wieder selbstständig kommuniziert, ist auch für die Ärzte bemerkenswert.

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