Mehrheit gegen Kürzung der Sozialhilfe

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Zündstoff in der Diskussion um Sozialmissbrauch: Laut Karmasin-Umfrage im Auftrag von "Heute" (800 Befragte) findet jeder Zweite, dass hierzulande zu viele von Sozialhilfe leben. Aber: Nur wenige sind für Kürzungen.

Zündstoff in der Diskussion um Sozialmissbrauch: Laut Karmasin-Umfrage im Auftrag von "Heute" (800 Befragte) findet jeder Zweite, dass hierzulande zu viele von Sozialhilfe leben. Aber: Nur wenige sind für Kürzungen.

193.000 Österreicher haben Anspruch auf Mindestsicherung (794,91 , bei Paaren je 596 ). Ende Juni hatte die ÖVP für dicke Luft in der Koalition gesorgt. Wenn 111.700 aller Mindestsicherungsbezieher aus Wien kommen, "stimmen die Relationen nicht", meinte VP-General Hannes Rauch Richtung SPÖ. Die Sozialleistung dürfe "keine soziale Hängematte" sein.

Die Umfrage zeigt nun: Die Mehrheit der Bürger (53 %) glaubt, dass in Österreich zu viele Menschen von Sozialhilfe leben. Nur 19 % empfinden die Anzahl als richtig. 11 % sagen, dass zu wenige Sozialhilfe beziehen. "Heute" wollte auch wissen, bei welchen Sozialleistungen der Staat sparen könnte. Ergebnis: Zwar finden die Österreicher, dass zu viele Sozialhilfe beziehen - doch Kürzungen bei der Mindestsicherung befürwortet nur jeder Zehnte.

40 % sind sogar für eine Erhöhung, 46 % finden die Höhe angemessen. Am ehesten würden die Befragten bei der Frühpension (17 %), dem Arbeitslosengeld (15 %) und der Studienbeihilfe (12 %) sparen. Aber auch in diesen drei Bereichen ist immer eine Mehrheit für Erhöhungen. Erhöht werden sollte das Pflegegeld (65 %). Auch Pensionen, Familienbeihilfe und Kinderbetreuungsgeld sind laut den Befragten zu niedrig.

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