Meinl-Reisinger schaute bei Kurz, "was möglich ist"

Die NEOS können nur Dritter in einer Koalition mit der ÖVP sein. In einem Sondierungsgespräch tasten die beiden Parteien am Freitag Themengleichheiten ab.
"Wir werden uns heute sehr offen und ernsthaft mit Inhalten auseinandersetzen und schauen, was da möglich sein wird", sagte NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger vor ihrem Sondierungsgespräch mit ÖVP-Chef Sebastian Kurz am Freitagnachmittag. Das sechsköpfige pinke Verhandlungsteam ging mit einigen zentralen Standpunkten in die Gespräche.

Zwar braucht die ÖVP bei einer Koalition mit den NEOS noch einen zweiten Partner, sollte so eine Variante allerdings verhandelt werden, gehe es für Meinl-Reisinger vor allem um Bildung, Umwelt und eine transparente Politik, erklärte sie. "Wir wissen, was mathematisch, arithmetisch möglich ist. Was wir noch nicht wissen, ist, was inhaltlich möglich ist", wird Meinl-Resinger vom "ORF" zitiert.

"Intensiv und vertrauensvoll"

Wenig Details gab es der NEOS-Chefin nach ihrem Gespräch mit dem ÖVP-Verhandlungsteam zu entlocken. Das Gespräch sei "intensiv und vertrauensvoll" gewesen, man habe gegenseitig abgesteckt, welche Themen den Parteien wichtig sind. Mehr wurde nicht verraten, außer: Nächste Woche treffen sich ÖVP und NEOS wieder und werden weiterverhandeln.

Für die NEOS verhandeln neben Meinl-Reisinger auch Andrea Klambauer, Nikolaus Scherak, Sepp Schellhorn, Nick Donig und Robert Luschnik. Bei der ÖVP wird Kurz von Elisabeth Köstinger, Gernot Blümel, Margarete Schramböck, Gernot Blümel, August Wöginger und Stefan Steiner unterstützt.

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