Menschlicher Cyborg kämpft bis vor Gericht

Rich Lee, Cyborg aus Utah, USA, hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Sein ungewöhnlicher Lebensstil hat ihn in bis vor Gericht gebracht.

Lee, von vielen als Cyborg bezeichnet, hört lieber den Titel "Biohacker". Zehn Implantate hatte er sich bereits eingesetzt, das Ganze aber wieder auf sechs reduziert. "Manche musste ich einfach haben", sagt Lee dazu. Unter anderem magnetische Finger-Implantate, mit denen er metallische Gegenstände nur durch Gesten bewegen kann.

Oder aber auch einen NFC-Chip in der Hand, den er dazu benutzt, Türen mit NFC-Schlössern zu öffnen. Der Chip könne aber auch "auf Millionen andere Sachen" programmiert werden. Derzeit arbeitet er an einem Projekt namens "Lovetron 9000", einem vibrierenden Becken-Implantat "für den Mann", das der Intimität auf die Sprünge helfen soll.

Lee musste schon vor Gericht, wegen Gesundheitsbedenken. Die Behörden des konservativen Bundesstaates warfen ihm vor, sich selbst zu verstümmeln. Im Prozess verlor er das Sorgerecht für seine Kinder, zahlte eine hohe Geldstrafe. "Aber ich glaube an die Cyborg-Philosophie", so Lee, der es als Pflicht sieht, Körper mit Technik zu vernetzen, um den Fortbestand der Zivilisation zu gewährleisten. (red)

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