Hunderte Euro

Menstruations-App: Frauen im Netz schamlos abgezockt

Die Arbeiterkammer Vorarlberg warnt vor einer Betrugsmasche. Betroffene erhalten Rechnungen für eine Menstruations-App, die sie nie genutzt haben.
Österreich Heute
06.08.2026, 17:55
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Die Arbeiterkammer Vorarlberg warnt vor einer neuen Betrugsmasche im Internet. Betroffene erhalten Rechnungen über 239 Euro für ein angebliches Jahresabonnement der App "NovaMenstruhilfe". Aber: Die Betroffenen haben die App weder installiert noch die Internetseite zuvor besucht.

So erging es auch Frau S. Sie sollte 239 Euro für ein Jahresabo bezahlen, obwohl sie den Onlinedienst nach eigenen Angaben nie genutzt hatte. Laut Arbeiterkammer ist sie kein Einzelfall. "Beinahe täglich melden sich Vorarlbergerinnen und Vorarlberger bei uns, die erfundene Rechnungen von 'NovaMenstruhilfe' erhalten", sagt AK-Konsumentenschützer Franz Valandro.

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Unternehmen in China

Laut Arbeiterkammer erinnert der Fall an die bereits bekannten Fälle rund um "Bongochat" und "Novaitalia". Auch dort wurden wahllos Rechnungen verschickt.

Viele Unternehmen, eine Adresse im Ausland

"NovaMenstruhilfe", "Bongochat" und "Novaitalia" weisen laut Valandro dasselbe Impressum mit Sitz in China auf. Dass die Internetadresse von "NovaMenstruhilfe" auf ".de" endet, sei kein Hinweis auf einen deutschen Anbieter. "Das ist aber nur schöner Schein. Eine .de-Domain kann man von überall auf der Welt aus kaufen."

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Das rät die Arbeiterkammer

Die Arbeiterkammer rät Betroffenen, die Rechnung keinesfalls zu bezahlen - auch dann nicht, wenn Mahnungen oder Inkassodrohungen eintreffen.

Stattdessen sollten Betroffene der Rechnung schriftlich widersprechen und erklären, dass sie keine Dienste in Anspruch genommen haben.

{title && {title} } red, {title && {title} } 06.08.2026, 17:55
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