Anti-Terror-Maßnahmen und Flüchtlingshilfe sind die Themen, die Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel mit Frankreichs Präsident Francois Hollande am Donnerstag bei einem Treffen in Metz in Gleichklang bringen will. Im Vorfeld sorgten Spannungen für Bedenken, denn Frankreich hatte den offenen Flüchtlingskurs Deutschlands zuletzt nicht mehr voll unterstützt.
Anti-Terror-Maßnahmen und Flüchtlingshilfe sind die Themen, die Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel mit Frankreichs Präsident Francois Hollande am Donnerstag bei einem Treffen in Metz in Gleichklang bringen will. Im Vorfeld sorgten Spannungen für Bedenken, denn Frankreich hatte den zuletzt nicht mehr voll unterstützt.
Dem Treffen kommt neben der Koordination der deutschen und französischen Politik auch eine große Rolle zu, was die Gesamt-europäische Vorgangsweise in Sachen Terrorbekämpfung und Flüchtlingshilfe angeht. Nur wenn die zwei der größten EU-Länder einen gemeinsamen Kurs hinbekommen, könnte eine EU-Lösung gefunden werden. Am Treffen nehmen neben Merkel und Hollande zahlreiche Minister beider Länder teil.
Frankreich hatte sich zuletzt von Deutschlands offener Flüchtlingspolitik distanziert. Die deutsch-französischen Beziehungen seien aber nicht ins Stocken geraten und in der Flüchtlingskrise habe man gemeinsam zustande gebracht, verneinte Hollande Zwist mit dem deutschen Partner. Das Treffen soll ein "demonstratives Brückenbauen" ermöglichen.