Merkur-Aus sorgt für Unmut auf Social Media

Die Veränderungen bei Merkur sind in vollem Gange
Die Veränderungen bei Merkur sind in vollem GangeLeserreporter
Merkur wird im April zu "Billa Plus". In den Sozialen Netzwerken zeigten sich "Heute"-Leser wenig erfreut darüber.  

Jänner 2021 kündigte der REWE eine große Veränderung bei der österreichischen Supermarkt-Landschaft an. Merkur, eine Kette mit fünfzig Jahren Tradition, ist bald nicht mehr. Merkur zählte zu einem der größten Märkte in Österreich. Im Juni 2020 kündigte der REWE-Konzern an, die Führungsebene der beiden Supermarkt-Ketten zur neuen Organisationseinheit "Billa Merkur Österreich" zusammenzulegen.

Nachdem im Zuge dessen der Betrieb Merkur in die Billa AG überführt wurde, existieren die Filialen zwar weiter, werden aber zu "Billa Plus". "Heute"-Leser zeigten sich im Netz wenig erfreut über die Veränderung. Unter Kunden stößt die Veränderung scheinbar eher auf Ablehnung. Ein Leser schreibt auf Facebook: "So fallen dann wohl einige Rabattaktionen weg."

"Sehr schade"

Viele Leser sind sich einig: die Marke Merkur fanden sie sympathischer als Billa. Kurios in Anbetracht dessen, dass beide Ketten durch den Unternehmer Karl Wlaschek gegründet wurden und seit jeher Schwestergesellschaften sind. Im Jahr 1996 wurden beide Betriebe durch die REWE Group übernommen. 

"Sehr schade. Ich kaufe aus Prinzip bei Merkur – bessere Qualität und regionalbezogen. Hoffentlich bleibt das so", bangt eine "Heute"-Leserin. Ihre Angst ist unbegründet: Das Angebot an frischen Produkten soll ausgebaut werden, es soll außerdem vermehrt auf Regionalität gesetzt werden. Derzeit seien bereits rund 1.400 regionale Zulieferer und Produzenten unter Vertrag, künftig sollen es noch mehr werden.

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