ZDF-Politbarometer

Merz stürzt in Umfragen auf Rekordtief

Die Sympathiewerte von Deutschlands Kanzler Friedrich Merz sinken laut aktueller Umfrage auf einen neuen persönlichen Negativrekord.
Newsdesk Heute
20.08.2026, 14:51
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Die Beliebtheit des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz befindet sich im freien Fall.

Im aktuellen ZDF-Politbarometer für August erreicht der CDU-Chef bei der Frage "Was halten Sie von?" auf einer Skala von +5 bis -5 einen Wert von minus 1,9.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Damit erreicht der Kanzler einen persönlichen Negativrekord. Noch Ende Juli lag er bei minus 1,5. Auch die Unzufriedenheit mit seiner Arbeit steigt auf einen Höchststand: 75 Prozent der Befragten zeigen sich unzufrieden, nur 20 Prozent sind mit Merz zufrieden.

Laut dem "Spiegel" gibt es auch große Zweifel am Rückhalt von Merz in den eigenen Reihen. 80 Prozent der Befragten, darunter 67 Prozent der Unionsanhänger, meinen, dass die CDU nicht voll hinter ihrem Parteivorsitzenden steht.

Pistorius weiter an der Spitze

Die Sympathie-Liste führt weiterhin Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mit einem Wert von plus 1,3 an. SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil liegt mit minus 0,6 im negativen Bereich. Schlusslicht ist AfD-Chefin Alice Weidel mit minus 2,5.

AfD in Sonntagsfrage vorne

In der Sonntagsfrage liegt die AfD weiter klar vor der Union. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die AfD auf 27 Prozent, CDU/CSU würden mit 22 Prozent folgen. Die Grünen verbessern sich auf 14 Prozent, SPD und Linke halten sich bei je 12 Prozent.

Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte für das ZDF-Politbarometer vom 17. bis 19. August 1319 Wahlberechtigte. Schwarz-Rot hätte unter diesen Mehrheitsverhältnissen weiterhin keine Mehrheit im Bundestag.

{title && {title} } red, {title && {title} } 20.08.2026, 14:51