Messer-Angriff in Wels: War Eifersucht Auslöser?

Die Spurensicherung am Tatort in Wels
Die Spurensicherung am Tatort in Welslaumat.at
Eifersucht soll Auslöser der Messer-Attacke gegen eine 19-jährige Welserin gewesen sein. Gegen den mutmaßliche Täter wurde die U-Haft verhängt.

Wie die Welser Staatsanwaltschaft gegenüber "Heute" bestätigt, wurde am Dienstag U-Haft gegen jenen 21-Jährigen verhängt, der wie berichtet versucht haben soll, seine Ex-Freundin (19) umzubringen. 

Laut derzeitigen Informationen soll der Beschuldigte in der Nacht auf Dienstag die Mutter des gemeinsamen Kindes (3) im Stiegenhaus ihrer Wohnung in Wels abgepasst und in den Keller gezerrt haben. Der 21-Jährige, für den die Unschuldsvermutung gilt, habe laut derzeitigem Stand die junge Frau mit dem Umbringen bedroht und ihr einen Messerstich in die linke Schulter versetzt.

Weil sich das Opfer heftig zur Wehr setzte, ergriff der mutmaßliche Täter die Flucht. Der Verdächtige konnte anschließend durch die Cobra im Haus seines Vaters festgenommen werden. Gegen den Mann bestand auch schon ein aufrechtes Betretungsverbot.

19-Jährige soll sich mit anderem Mann getroffen haben

In der ersten Vernehmung zeigte sich der Beschuldigte gestädnig. Wie "Heute" am Dienstag im Gespräch mit der Staatsanwaltschaft erfuhr, dürfte Eifersucht Auslöser der Wahnsinns-Tat gewesen sein. Im Verhör soll der 21-Jährige davon gesprochen haben, dass sich seine Ex mit einem anderen Mann getroffen habe. 

Das gemeinsame Kind hat von dem Angriff nichts mitbekommen. Der Beschuldigte sitzt in der Justizanstalt Wels. Gegen ihn wird wgen versuchten Mordes ermittelt.

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