Auf Spaziergeher eingestochen – WEGA stellt Messer-Mann

WEGA-Beamte simulieren die Sicherung eines Tatorts. Symbolbild
WEGA-Beamte simulieren die Sicherung eines Tatorts. SymbolbildHelmut Graf
Ein Streit um das Anleinen eines Hundes endete am Freitag im Bereich eines Gemeindebaus in Wien-Simmering in einer blutigen Messer-Attacke.

Ein Mann hatte nach einem Streit um die Leinenpflicht seines Hundes am Rosa-Jochmann-Ring einen 29-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt. Dank der Berichterstattung zur öffentlichen Fahndung – auch durch "Heute" – konnte nun der mutmaßliche Täter dingfest gemacht werden.

Wie die Polizei am heutigen Sonntag mitteilt, meldete sich schon kurz nach dem Zeugenaufruf eine Dame mit zielführenden Angaben zu dem Verdächtigen in der Polizeiinspektion Kaiser Ebersdorfer Straße.

In Wohnung gestellt

Alarmierte Einsatzkräfte der WEGA konnten den 39-jährigen Österreicher schließlich am späten Samstagnachmittag widerstandslos in seiner Wohnung festnehmen. Er zeigte sich in einer ersten Befragung geständig und händigte die mutmaßliche Tatwaffe aus.

Als Motiv nannte er Wut und Alkohol, zudem beschuldigte er das 29-jährige Opfer der Körperverletzung. Der Mann wurde in eine Justizanstalt gebracht.

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