Täter auf der Flucht? Polizei folgt jetzt Blutspur

Scheinbar wahllos hat ein Unbekannter auf Passanten in der Praterstraße eingestochen. Der Täter soll dabei selbst verletzt worden sein und eine Blutspur hinterlassen haben.

Nach dem folgenschweren Messerangriff am Mittwochabend in der Wiener Praterstraße und dem Praterstern ist die Polizei am Donnerstagvormittag erneut an den Tatort zurückgekehrt.

Beamte mit Spürhunden haben eine Blutspur entdeckt, die nun verfolgt wird. Sie soll auf den Treppelweg im 2. Bezirk führen und möglicherweise vom Täter stammen. Laut Polizeiangaben hatte der Messerstecher eine Verletzung an der Hand erlitten.

Bei den schwerverletzten Opfern handelt es sich um eine dreiköpfige Familie – Vater 67, Mutter 56 und Tochter 17 Jahre alt – und einen 20-Jährigen. Wie "Heute"-Redakteur Clemens Oistric aus Polizeikreisen erfuhr, sollen sich die beiden Frauen und der junge Mann auf dem Weg der Besserung befinden und bereits außer Lebensgefahr sein. Über den Zustand des 67-Jährigen war am Donnerstagvormittag vorerst noch nichts bekannt.

So berichtet die Welt über die Messerattacke in Wien:

In Folge der Attacke auf den 20-Jährigen am Praterstern wurde zwar ein 23-jähriger Afghane festgenommen. Ob es sich bei ihm auch um den Messerangreifer aus der Praterstraße handelt, ist bislang nicht gesichert.

(red)

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