Paukenschlag in der Fußball-Welt! Lionel Messi, sechsfacher Weltfußballer, will den FC Barcelona nach 20 Jahren verlassen. Der "Zauberfloh" teilte das per Fax mit, der Verein bestätigte dies am Dienstagabend.
Diese Nachricht hat ein Beben ausgelöst. Aufgebrachte Barca-Fans protestieren vor dem Camp Nou, in den sozialen Medien wird wild spekuliert, wohin es Messi verschlagen könnte und wie es mit den Katalanen weitergeht.
Schräg: Die Messi-Mitteilung löste auch ein noch nie dagewesenes Interesse an Fax-Geräten aus. Zwischen 18 und 19 Uhr schossen am Dienstag die Suchanfragen auf Google zum Thema "Burofax" in die Höhe und erreichten um 22 Uhr ihren neuen Rekordwert. Noch nie haben so viele Menschen nach dem speziellen Fax-Gerät gegoogled.
Bei "Burofax" handelt es sich um kein gewöhnliches Fax. In Spanien ist es die einzige juristisch nachweisbare Zustellungsmethode. Sie zeigt genau an, von wem das Schreiben stammt, wer der Empfänger ist und um welche Zeit es verschickt wurde. Eine offizielle Behörde gewährleistet das Schreiben.
Auffällig: Besonders in Spanien und Argentinien, der Heimat von Messi, gingen die Google-Suchanfragen durch die Decke. Jeder sog die Details des sich anbahnenden Mega-Transfers auf. So mancher wollte aber wohl einfach nicht ganz wahrhaben, dass im Jahr 2020 tatsächlich noch ein Fax verschickt wird.