Fussball

Messi und Iniesta? Barcelona-Boss lässt aufhorchen

Mit Dani Alves hat der FC Barcelona bereits eine Vereinsikone zurückgeholt. Nun deutete Klub-Boss Joan Laporta zwei weitere spektakuläre Comebacks an. 
Heute Redaktion
18.11.2021, 20:28

Mit ihrem Tiki-Taka-Spiel dominierten die Katalanen Ende der 2000er und zu Beginn der 2010er Jahre den europäischen Fußball. Bald könnten die Stars von damals wieder bei Barca vereint sein. Mit Xavi als Coach sowie Lionel Messi und Andres Iniesta auf dem Spielfeld. 

"Ich schließe nichts aus", erklärte Barcelona-Präsident Laporta bei der Alves-Vorstellung. Die "Blaugrana" hatten den mittlerweile 38-jährigen Rechtsverteidiger, der seinen Vertrag beim FC Sao Paulo im September nach ausbleibender Gehaltszahlungen aufgelöst hatte, bis Saisonende verpflichtet. Ab Jänner ist der ehemalige Barca-Star spielberechtigt. "Ich würde auch umsonst für Barca spielen", sagte der 38-Jährige bei seiner Vorstellung. Der Klub habe auch ein symbolisches Gehalt von einem Euro geboten. Dies verhinderte allerdings die spanische Liga. 

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"Man weiß nie"

Gibt es also tatsächlich eine Chance auf ein Comeback von Messi und Iniesta? "Es ist auch mit Dani Alves passiert. Das Alter ist nur eine Zahl. Sie sind zwei großartige Spieler, ich weiß nicht, was morgen passiert. Sie stehen bei anderen Vereinen unter Vertrag. Aber man weiß nie", ließ der Barca-Boss aufhorchen. 

Messi wechselte im Sommer zu Paris St.-Germain, nachdem die Katalanen den neuen Vertrag mit dem sechsmaligen Weltfußballer aufgrund des hohen Schuldenbergs nicht bei der Liga registrieren durften. In Paris läuft der 34-Jährige seiner Form allerdings noch hinterher. Iniesta ist seit drei Jahren bei Japan-Klub Vissel Kobe aktiv. 

"Keine Möglichkeit" für neue Spieler

Die hochverschuldeten Katalanen träumen sich jedenfalls in eine Zeit zurück, als die Welt in Barcelona noch in Ordnung war. 10.000 Fans pilgerten zur Alves-Vorstellung ins Camp Nou. Auch das Comeback von Xavi als Barca-Coach sorgte für Jubelstürme bei den Fans. 

Doch ist das Konto der Katalanen gut genug gefüllt, um de Ex-Stars zurückzuholen? Der Schuldenberg ist mittlerweile auf 1,35 Milliarden Euro angewachsen. 

Den Hoffnungen versetzte Barca-Geschäftsführer Mateu Alemany allerdings bereits einen Dämpfer. "Stand heute gibt es keine Möglichkeit, im Winter neue Spieler unter Vertrag zu nehmen." Also auch nicht ehemalige Stars...