Der Druck auf den US-Techriesen Meta wächst: Laut Einschätzung der EU-Kommission hält sich der Konzern nicht an geltendes EU-Recht. Konkret geht es um den Schutz von Kindern auf Plattformen wie Instagram und Facebook.
Aus Brüssel heißt es, dass auch Nutzer unter 13 Jahren Zugang zu den Diensten haben. Das wäre ein klarer Verstoß gegen die Regeln. Besonders kritisch: Meta verlässt sich bei der Alterskontrolle offenbar weiterhin darauf, dass Nutzer einfach ihr Geburtsdatum angeben.
Für die EU reicht das nicht. Die Kommission stellte am Mittwoch klar, dass solche Angaben alleine keine wirksame Kontrolle darstellen. Plattformen seien verpflichtet, das Alter ihrer Nutzer tatsächlich zu überprüfen und Kinder besser zu schützen.
Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohen Meta empfindliche Strafen. Im Raum stehen saftige Bußgelder, die sich am weltweiten Umsatz des Konzerns orientieren könnten. Mit anderen Worten: Es drohen Strafen in Höhe von mehreren Hunderten Millionen Euro.