Der Mutterkonzern von Facebook und Instagram, Meta, plant, fast zehn Prozent seiner Mitarbeiter zu kündigen. Das geht aus einem internen Schreiben von Personalchefin Janelle Gale hervor, das am Donnerstag bekannt wurde. Demnach sollen 8.000 Beschäftigte gehen müssen, außerdem werden 6.000 derzeit offene Stellen gestrichen. Gale begründet den Abbau damit, "das Unternehmen effizienter zu führen und Investitionen auszugleichen". Meta steckt derzeit viel Geld in Künstliche Intelligenz (KI).
Ende Dezember 2025 hatte Meta laut eigenen Angaben insgesamt 78.865 Mitarbeiter. Schon Ende 2022 hat Meta 11.000 Stellen gestrichen, im März 2023 kamen weitere 10.000 dazu. Zwischen Ende 2023 und Ende 2025 sind dann wieder mehr als 11.000 neue Arbeitsplätze dazugekommen.
Meta-Chef Mark Zuckerberg hat schon im Jänner mögliche Einsparungen durch KI angesprochen. "Projekte, für die früher große Teams nötig waren, werden heute von einer einzigen sehr talentierten Person erledigt", sagte er.
Gleichzeitig investiert Meta riesige Summen in die Entwicklung und Nutzung von KI. In diesem Jahr rechnet der Konzern mit Investitionsausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar. Im Februar hat Meta angekündigt, beim Chiphersteller AMD im großen Stil Grafikprozessoren zu kaufen, die für KI-Rechenzentren besonders wichtig sind.