Der Film „Michael“ über das Leben von Michael Jackson hat einen neuen Meilenstein an den internationalen Kinokassen gesetzt.
Mit Einnahmen von 911,9 Millionen Dollar ist das Biopic das erfolgreichste Musik-Biopic aller Zeiten.
Zuvor hielt der Queen-Film „Bohemian Rhapsody“ mit 910 Millionen Dollar den Rekord. „Michael“ zeichnet Jacksons Karriere von den Anfängen mit den Jackson 5 bis zu seiner „Bad“-Tour 1988 nach.
Trotz durchwachsener Kritiken und der Debatte um die Auslassung von Missbrauchsvorwürfen gegen Jackson strömten die Fans in die Kinos.
Wie der "Rolling Stone" berichtet, bestätigte das Filmstudio Lionsgate die aktuellen Zahlen. Der Film spielte 358 Millionen Dollar in den USA und weitere 553 Millionen Dollar international ein – das laufende Wochenende ist dabei noch nicht eingerechnet.
Regie führte Antoine Fuqua, bekannt durch „Training Day“. Der Erfolg des Films hat auch die Nachfrage nach Jacksons Musik beflügelt: Das Album „Thriller“ erreichte Platz sieben der US-Charts, Streamingzahlen stiegen laut „Billboard“ um 146 Prozent auf ein Rekordniveau.
Auch in Österreich feiert "Thriller" ein Charts-Comeback: Platz 3 – erfolgreicher war das Album hierzulande nie. Dazu mit "Billie Jean" und "Beat it" zwei Singles in den Top 15.
Für die Nachlassverwalter von Michael Jackson bedeutet der Erfolg einen großen Triumph – vor allem nach einer schwierigen Produktionsphase, in der die Filmemacher per Gerichtsbeschluss daran gehindert wurden, bestimmte Missbrauchsvorwürfe darzustellen.
Der dritte Akt musste deshalb neu gedreht werden und der Kinostart verzögerte sich fast um ein Jahr.