Mietverträge werden umgekrempelt

Bild: Hannibal Hanschke (dpa)

Fast ein Drittel des Einkommens geht heute fürs Wohnen drauf. 2008 war es ein Viertel. Dieser Kostenexplosion haben SPÖ und ÖVP den Kampf angesagt. Aber findet man bei den Koalitionsverhandlungen einen gemeinsamen Nenner? Offiziell geben sich die Verhandlungsführerinnen der "Untergruppe Wohnen", Justizministerin Beatrix Karl (VP) und Ruth Becher (SP), Obfrau des parlamentarischen Bautenausschusses, bedeckt.

Fast ein Drittel des Einkommens geht heute fürs Wohnen drauf. 2008 war es ein Viertel. Dieser Kostenexplosion haben SPÖ und ÖVP den Kampf angesagt. Aber findet man bei den Koalitionsverhandlungen einen gemeinsamen Nenner? Offiziell geben sich die Verhandlungsführerinnen der "Untergruppe Wohnen", Justizministerin Beatrix Karl (VP) und Ruth Becher (SP), Obfrau des parlamentarischen Bautenausschusses, bedeckt.

Laut "Heute"-Recherchen kamen sich die Teams von Karl und Becher durchaus näher: Die Zweckbindung der Wohnbauförderung ist ebenso fix wie eine Reform des Mietrechts. Letzteres ist angesichts der Missstände dringend nötig: Laut Mietervereinigung wird in 80% von jährlich 3.000 geprüften Mietverträgen ein überhöhter Zins berechnet, in 95 % der Fälle sind Betriebskosten zu hoch. Jetzt sollen Zu- und Abschläge (z.B. für Lage, Heizbedarf, Ausstattung) definiert und in Mietverträgen ausgewiesen werden. Dass die Vermieter Maklerprovisionen zahlen, wollte VPMinister Reinhold Mitterlehner vor drei Jahren. Seine Partei sieht das bis heute anders.

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