Migranten buchen mit "Uber" Schlepperfahrt nach Wien

Taxis in Wien. Symbolbild
Taxis in Wien. SymbolbildKarl Schöndorfer / picturedesk.com
Kurz nach Mitternacht wurde ein Wiener Taxler von Soldaten des Bundesheeres im Grenzgebiet angehalten. Er sollte sechs Syrer nach Wien bringen. 

Der 42-Jährige wurde im Ortsgebiet von Mannersdorf an der Rabnitz, Bezirk Oberpullendorf, gestoppt und schließlich Polizeikräften übergeben.

Er hatte seinen Fahrtenauftrag über die "Uber"-App erhalten. Dabei sollte er eine Person für den Fuhrlohn von 200 Euro abholen und nach Wien bringen.

Als er aber an der vereinbarten Adresse anhielt, stiegen drei Männer und drei Frauen aus Syrien in das Taxi. 

Der Taxilenker wurde vor Ort festgenommen und nach der Einvernahme auf freiem Fuß angezeigt.

Die sechs syrischen Staatsangehörigen stellten unmittelbar nach der Anhaltung einen mündlichen Asylantrag.

Taxischleppung

"In der letzten Zeit kommt es im burgenländischen Grenzbereich vermehrt zu Aufgriffen und auch Festnahmen von Taxilenkern aus den angrenzenden Bundesländern", so die Landespolizeidirektion Burgenland.

Erst am Samstag wurde im nahen Klostermarienberg ein anderer Wiener Taxifahrer gestoppt, der ebenfalls eine Familie aus Syrien im Wagen hatte – "Heute" berichtete.

Die Polizei betont, dass derartige Fahrtaufträge von den Taxlern auf keinen Fall angenommen werden sollten.

Den Lenkern droht zumindest eine Anzeige wegen des Verdachts der Schlepperei.

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