Dieser Vorfall auf Sardinien hätte einer jungen Touristin auch das Leben kosten können: Die 17-Jährige wurde beim Schwimmen vor der beliebten Bucht Su Giudeu bei Chia von einem Migrantenboot erfasst. Auf diesem befanden sich 14 Männer aus Algerien – keiner von ihnen griff ein.
Der Steuermann setzte seine Fahrt fort, während andere Badegäste der Teenagerin zu Hilfe eilten. Wie die "Krone" unter Berufung auf die italienischen Behörden schreibt, bestand aufgrund des Schocks Ertrinkungsgefahr. Schlussendlich konnte die Jugendliche gerettet werden.
Das Motorboot legte unterdessen an einem nahegelegenen Strand an. Die Algerier versuchten vor den alarmierten Behörden zu fliehen. Durch eine sofort eingeleitete Fahndung konnten sie, nachdem sie an Land gelangt waren gefasst werden.
Sie hatten keine Papiere dabei. Bei dem Steuermann handelte es sich um einen 28-Jährigen. Der Mann wurde festgenommen und wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung sowie schwerer Körperverletzung in ein Gefängnis überstellt.