Mikael Nyqvist kennt man als "Kommissar Beck"- und "Wallander", als Mikael Blomqvist in Stieg Larssons "Millennium"-Trilogie und jetzt als apathischen Stockholmer Polizisten Mikael Eklund in "100 Code". Zur Vorpremiere plauderte der Schweden-Star in Wien über seinen (TV-)Kleinkrieg mit dem US-Kollegen.
Mikael Nyqvist kennt man als "Kommissar Beck"- und "Wallander", als Mikael Blomqvist in Stieg Larssons "Millennium"-Trilogie und jetzt als apathischen Stockholmer Polizisten Mikael Eklund in "100 Code". Zur Vorpremiere plauderte der Schweden-Star in Wien über seinen (TV-)Kleinkrieg mit dem US-Kollegen.
Ein Serienmörder beginnt in den USA und setzt die Mordserie in Schweden fort. Grund genug für den US-Cop Thomas Canley (gespielt von "Lost" und "Herr der Ringe"-Star Dominic Monaghan) das Land zu wechseln. Kommissar Eklund ist nicht begeistert, dass ihm der New Yorker Cop aufs Aug gedrückt wird. Für beide ist es Hass auf den ersten Blick. Ab 19. März läuft die neue Serie "100 Code" auf Sky Atlantic HD.
Amis "brutal und laut", Schweden "grotesk"
"Amerikaner sind so viel brutaler und lauter, sie schreien viel und texten einen gerne zu", sagt der in Stockholm geborene Schauspieler, der seit sechs Jahren in New York lebt. "Die Amerikaner wiederum nehmen uns Europäer als recht prätentiös wahr: Wie soll ich einem Amerikaner erklären, dass ich einen König und eine Königin habe? Die finden das grotesk." Schweden seien sowieso ein ganz und gar eigenes Volk. "Meine Mutter pflegte dieses schwedische Sprichwort, wenn sie etwas Gutes aß: 'Oh, das ist SCHRECKLICH gut'", schmunzelt Nyqvist. "Wir sind eben Schwarzmaler. Wenn jemand sagt: 'Schau, es ist sonnig heute', sagen wir seufzend: 'Ja, heute'."