Bohemian-Rhapsody-Witz, den nur Insider verstehen

Insider werden an einer Stelle von "Bohemian Rhapsody" laut loslachen. "heute.at" erklärt wieso.
"Bohemian Rhapsody" war Queens erster Nummer-1-Hit und ist bis heute legendär. Nicht umsonst wurde der Film, der gerade die Kinokassen zum Klingeln bringt nach dem Song benannt. (Zur ausführlichen Review/Kritik geht's hier)

Nach seinem Erscheinen stürmte die 6-Minuten-Nummer an die Spitze der Charts. Von Großbritannien aus begann der Song seine Siegestour um die Welt. Auch in den USA stürmte er die Hitparade.

Dass der legendäre Hit als Single erschien, ist nur der Sturheit der Queen-Musiker zu verdanken. Denn EMI, die Plattenfirma, bei denen die Band unter Vertrag stand, glaubte nicht an den Erfolg des Songs, der Rock mit Oper und anderen Stilen mischte.

"Kein Radiosender wird den Song spielen, keiner wird mitsingen"

Im Film spielt Mike Myers EMI-Boss Ray Foster, der Freddie Mercury und seinen Kumpels den Song ausreden will. Mit lockiger Haarmatte, Bart und Fliegerbrille ist er fast nicht wiederzuerkennen. "Er dauert ewig! Sechs verdammte Minuten", kanzelt Myers die Nummer ab, die Queens erster Nummer-1-Hit wurde. "Kein Radiosender wird den Song spielen, keiner wird mitsingen", lautet sein vernichtendes Urteil. Im Film wie im Leben ignorierte Queen Foster und wechselte lieber das Label, statt auf den Song zu verzichten.

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29-jähriger Mike Myers bringt Queen wieder in die Charts


Mike Myers - einmal links als EMI-Boss in Bohemian Rhapsody (2018) und rechts in Wayne's World (1992)
Mike Myers - einmal links als EMI-Boss in Bohemian Rhapsody (2018) und rechts in Wayne's World (1992)
Nach Freddie Mercurys Tod 1991 war Bohemian Rhapsody bei der breiten Masse in Vergessenheit geraten. Ein Jahr danach schaffte der damals 29-jährige Mike Myers seinen Durchbruch in Hollywood. Als Nerd Wayne Campbell und dessen "Waynes World" lockte er Scharen von Teenager ins Kino. Der Film wurde Kult.

Am legendärsten ist der Anfang des Film in der Wayne und seine Kumpels headbangend und singend durch die Stadt fahren. Die Musik zur Kult-Szene: "Bohemian Rhapsody" von Queen. Myers erzählte, dass das Lied auf seinen besonderen Wunsch im Film landete. In seiner Kinderzeit sei er genau so mit seinen Brüdern singend im Auto gesessen, erinnerte sich Myers. Man kann sich vorstellen wie sehr sich der Queen-Fan bei seiner Textzeile ("Keiner wird den Song singen") amüsiert hat.

"Wayne's World" Anfangsszene "Bohemian Rhapsody"



Kaum war Waynes World im Kino, konnten die Teenager - viele hatten von der Band Queen noch nie etwas gehört - vom Song nicht genug bekommen. Bohemian Rhapsody stieg ein Jahr nach Freddie Mercurys Tod wieder in die US-Charts ein und kletterte auf Platz 2.

Versuch, nicht mitzusingen

Bis heute ist "Bohemian Rhapsody" neben den Stadien-Hymnen "We Are The Champions" und "We Will Rock You" Queens größter Hit, den auch die nächste Generation auswendig kann, obwohl sie noch in den Windeln lag als Freddie starb.

2017 ließen Green Day vor einem Konzert im Hyde Park "Bohemian Rhapsody" vom Band laufen. 65.000 Fans stimmten spontan ein und rockten das Gelände, obwohl die Green Day noch lange nicht auf der Bühne standen.

"Fahrstuhlmusik" vor einem Green Day Konzert: 65.000 Green-Day singen spontan bei "Bohemian Rhapsody" mit (1.7.2017)



(lam)

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